Players 4 Players

Tischfussballvereinigung e. V.

Impressionen von der WM

P4P Weltmeisterschaft 2018 in Berlin

Am vergangenen Wochenende fand vom 5.-8.7.18 die Players 4 Players Weltmeisterschaft im Maritim Hotel in Berlin statt. Und wie auch im Vorfeld erwartet, sollte es einHöhepunkt des Kickerjahres 2018 werden.

Internationales Teilnehmerfeld

Das Teilnehmerfeld erreichte mit 556 Spielern die erwartete Größe, und mehr Kickerqualität auf einem Turnier versammelt hätte man sich nur schwer wünschen können. So waren neben zahlreichen deutschen Nationalmannschafts- und Elitespielern auch die Schweiz, Ungarn und Holland und viele weitere europäische Nationen mit etlichen Topspielern vertreten. Insgesamt nahmen Spielerinnen und Spieler aus 26 Ländern an der WM teil. Ein großes Highlight war, dass auch Frederic Collignon, Ryan Moore und Robert Atha den Weg nach Berlin antraten, um sich mit all diesen Topspielern zu messen.

Fred is back

Die Suche nach dem Spieler es Turniers fällt nicht schwer. Obwohl Frederic Collignon sein letztes P4P Turnier im Jahre 2013 bestritten hat, stellt er seine Dominanz auf dem P4P Ullrich Tisch in beeindruckender Weise zur Schau. Im Einzel marschierte er durch das Winners Bracket zum Sieg, ohne auch nur einmal in den fünften Satz gehen zu müssen. Im Doppel musste er sich mit Partner Sandro Aeberhard lediglich Ryan Moore und Robert Atha im Winners Bracket geschlagen geben, wofür er sich am nächsten Tag im Finale mit einem atemberaubenden 4:0 in Sätzen revanchierte.

Doch auch abseits der offiziellen Disziplinen trat er in zahlreichen Fun Matches an. So z. B. in einem Spiel gegen Fabio di Santo, welches ausschließlich mit der linken Hand bestritten wurde. Allein das Betrachten seiner Geschwindigkeit und Kreativität dürfte für den ein oder anderen eine Horizonterweiterung gewesen sein. Durch dieses Wochenende hat Frederic Collignon keinen Zweifel daran aufkommen lassen, wer der beste Spieler der P4P Tour jemals war und vielleicht auch jemals sein wird.

Nationencup

Ein weiteres Highlight des Turniers war der Nationencup, an dem insgesamt 16 Teams teilnahmen. Bereits vor dem Beginn war klar, dass sich Deutschland, Ungarn und die Schweiz einiges vorgenommen hatten, derenTeams allesamt hervorragend besetzt waren. Das Deutsche Nationalteam trat mit Minyoung Bai, Felix Droese, Alexander di Bello, Benjamin Struth, Thomas Haas, Frank Brauns, Thierry Müller, Pia Merbach und Susi Herschung unter der Leitung von Coach Thorsten Grünkorn an. Für die Schweiz waren Topspieler wie Gilles Perrin, Christian Szüle, Fabio di Santo, Dominique Noël und Cindy Kubiatowicz am Start. Auch Ungarn war mit Dávid Detre, Gábor Rozzos, Tamas Czige, Géza Kiss, Gergely Tálai und Tamara Jedlicska äußerst stark besetzt.

Das deutsche Team konnte jedoch nicht den Titel aus dem Jahr 2014 verteidigen, sondernmusste sich im Halbfinale gegen die Schweiz geschlagen geben. In einem hochklassigen Match konnte sich die Schweiz dann im Finale auch gegen Ungarn durchsetzten und gewann den P4P Nationencup. Herzlichen Glückwunsch an den neuen Nationencup Champion Schweiz!

Gewinner im Überblick

Die Sieger der Königsdisziplin des Turniers und neue P4P Weltmeister im Offenen Doppel waren an diesem Wochenende Frederic Collignon und Sandro Aeberhard; die weiteren Titel gingen an Frederic Collignon im Offenen Einzel, Frank Brauns und Ines Stihler im Mixed, Sahin Topbas und Ümit Bakis im Amateur Doppel, Marvin Velasco im Amateur Einzel, Raoul Chamuleau und Thijs Van Schijndel im Neulinge Doppel, Leon Hagemann im Neulinge Einzel, Natacha Petrich und Steff Schmid im Damen Doppel, Cindy Kubiatowicz im Damen Einzel, Hansrudi Breitnmoser und Herbert Perrin im Senioren Doppel, Roland Prisi im Senioren Einzel, Yannik Hansen und Billy Do im D.Y.P., Ruben Heinrich und Jacek Raczkier im Pro Dyp. Die Einsteigerdisziplin »Beginner Doppel« konntenViktor Hasselbring und Tobias Müller für sich entscheiden.

Gesamteindruck

Die Atmosphäre auf dem Turnier war aus unserer Perspektive hervorragend. Sowohl unter den Spielern als auch in der Turnierleitung herrschte eine super Stimmung und es gab allerhand hochklassige Spiele zu sehen. Umso schöner war es dann, dass wir pünktlich um 17 Uhr am Sonntag das offene Doppel beenden konnten und es somit alle Teilnehmer rechtzeitig zum Bahnhof, zum Flughafen oder nach Hause schafften.

Wir hoffen, dass Euch dieses Großevent ebenso viel Spaß gebracht hat wie uns und freuen uns schon, Euch in Magdeburg (4.-5.8.), in Österreich (24.-26.8.) oder in der Schweiz (6.-7.10.) wieder zu sehen, bevor es Anfang November zum großen Finale der Deutschen Meisterschaft in Magdeburg (2.-4.11.) kommt. Bis dahin viel Spaß und Erfolg an den Tischen!